Workshop 1: Ein Kurztripp ans Meer
Vom7. August bis zum 9. August fand der erste Ferienworkshop der Ballettschule Teresa Beisswenger statt. In den drei projektorientierten Tagen sollten die Teilnehmer begleitet von der Tanzpädagogin Teresa Beisswenger, Laura Matizka und Fiona Zappe eine kleine Ballettaufführung planen und durchführen.
So suchten die Tänzerinnen nach den passenden Musikstücken, choreographierten, schauten sich nach Requisiten um und tanzten eifrig. Unterbrochen wurde dieser Prozess nur von den leckeren Mittagessen des Squash und Fit..
Über 50 Zuschauer konnten sich am Freitag dann von dem tollen Ergebnis der Workshoptage überzeugen. Man begab sich auf eine tänzerische Busreise mit Stopp in Paris, Spanien und lies den Kurztripp mit einem Tag bzw. Tanz am Meer ausklingen.
Das Publikum und auch Teresa Beisswenger waren begeistert, was die Workshopteilnehmerinnen in dieser kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben.

11. Juli 2019 Schultanzbegegnung im Congresszentrum Schwäbisch Gmünd

Die SchulTanzBegegnung zeigt, was idealerweise geschehen kann, wenn Musik und Tanz an Schulen zusammenkommen. Am 11. Juli fanden sich mehrere hundert Tänzer*innen aller Schularten und aus dem ganzen Land mit Schwung und Temperament zusammen, gemeinsam mit Live-Ensembles aus Schulen und Musikschulen.

Das war ein tolles Erlebnis für alle Tänzerinnen und Tänzer die begleitet von der Livemusik der Musikschule Waldstetten das Publikum im Gmünder Stadtgarten verzauberten und ihr außergewöhnliches Können zeigten.

Gratulation

Im Juli fanden wieder Prüfungen der Royal Academy of Dance in der Ballettschule statt. Über 40 Prüflinge zeigten ihr Können.

Nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer waren Stolz !!!!

Der Mond / Das Meer / Und Ich – beeindruckendes Tanztheater der Ballettschule Teresa Beisswenger


Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer am Wochenende nicht bei einer der Aufführungen der Ballettschule Teresa Beisswenger war, der hat etwas verpasst. Wer jedoch „Der Mond / Das Meer / Und Ich“ gesehen hat, dem werden unbeschreibliche Tanzszenen in Erinnerung bleiben.
Im Stück greift die Ballettpädagogin das bekannte Märchen der kleinen Meerjungfrau auf, wandelt es aber so ab, dass es Platz bietet für tänzerische Darstellungen ihrer Eleven jeden Alters. Inhaltlich gesplittet in zwei Akte beschreibt der erste den Lebensraum der Meerjungfrau unter Wasser, der durch wunderschöne Korallen der HfG-Studentin und Tänzerin Isabell Thiel passend dekoriert war:


Da schwimmen kleine, bunte und schwarze Fische, Haie, Seepferdchen und Krabben. Die Jungen tanzen Fischer, denen die meisten Fische durchs Netz gehen und die sich plötzlich konfrontiert sehen mit einem schwimmenden Müllberg – ein Reifrock aus Tetrapacks. Dieser umweltkritische Aspekt wird tänzerisch ausdrucksstark dargestellt und durch die Röcke der Tänzerinnen aus Knallfolie markant unterstrichen. Überhaupt sind die Kostüme und Requisiten ein Fest für die Augen und zeugen von der ungeheuren Kreativität der Ballettlehrerin, die diese zusammen mit der Schneiderin Emine Mass entworfen und entwickelt hat. Die Gewänder aus grünen Folienstreifen für das Seegras oder die Schirme der Quallen betonen die tänzerischen Bewegungen und ahmen gekonnt das Leben unter Wasser nach.

Moderner Tanz wechselt mit klassischem Ballett, Gruppenszenen mit feinen, voller Leichtigkeit getanzten Duetten. Das Solo der Schildkröte (Clara Graf) zeigte eindrucksvoll den Reichtum tänzerischer Ausdrucksformen auf. Am Ende des ersten Aktes tanzte sich Anna Oberndörfer auf die Musik des ältesten Mantras als Mond in einen ekstatischen Tanz, in dem der Vollmond als auch das Licht des Mondes im Wasser atemberaubend dargestellt waren.
Nach der Pause erwacht die Meerjungfrau (Fiona Zappe) an Land, einer leeren Bühne mit passenden
Bildprojektionen, die sehr gut beleuchtet und ausgeleuchtet war. Dort entdeckt sie lauter Unbekanntes: Feuer und Blumenwiesen, Katzen und Hühner. Die typischen Bewegungen der Tiere im Tanz dargestellt ließen das Publikum ebenso schmunzeln wie die Kleinsten, die als frisch geschlüpfte Schildkröten, dem Vorbild der großen Schildkröte folgend, den Weg ins Wasser suchen. Der feurige Tanz der Zigeunermädchen, die um die Gunst eines Zigeunerjungen buhlen, riss das Publikum zu ersten Bravorufen hin. Der Tanz der Großen Perlen, der Dorfmädchen auf Spitze unterstrich nochmals das Niveau und die tänzerische Bandbreite, wie auch der Tanz der Sterne, bei dem die Unterschiede weiblicher und männlicher Tanzrollen deutlich hervortrat. Einsetzender Regen weckt in der Meerjungfrau die Sehnsucht nach dem Meer und so muss sie sich von ihrer Freundin trennen,
anmutig getanzt von Klara John. Die vier Hauptdarstellerinnen verkörperten tänzerisch passend die zugeteilten Rollen und hielten mit ihren Tänzen die einzelnen Szenen zusammen.
Langanhaltender, tosender Applaus war der verdiente Lohn für ein Jahr Vorbereitungs- und Probenarbeit aller Beteiligten.

23. Februar 2018: Auftritt beim Jubiläum der Musikschule Waldstetten in der Stuifenhalle
2. März 2018: "Spitzenschuhe on Tour" zu Gast in der Ballettschule
17. März 2018: Professionelles Fotoshooting im Ballettsaal

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